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Technischer Aufbau eines Digitalversicherers

Kunde: Versicherungsunternehmen mit Fokus auf Online-Vertrieb digitaler Lebensversicherungen
Projektlaufzeit:

Unser Kunde aus der Versicherungsbranche wollte seine digitalen Vertriebskanäle kundenzentriert ausbauen unter Berücksichtigung der strengen Regulator. Wir übernahmen die Konzeption und Entwicklung einer neuen digitalen Antragsstrecke mit Datensynchronisierung zu den bestehenden Standardsystemen. Dadurch konnte der digitale Versicherungsabschluss auch am POS realisiert werden. Dadurch wurde das Versicherungsangebot zugänglicher und die Kundenzufriedenheit erhöht.

Wer ist der Kunde / die Kundin?

Die Evo-X ist eine 100%ige Tochter der NÜRNBERGER Versicherung mit Fokus auf Online-Vertrieb für digitale Versicherungen.

Highlights der Zusammenarbeit

Wenn das Produkt so gut wird, dass man eine Whitelabel-Lösung daraus macht: Nachdem die Antragsstrecken erfolgreich entwickelt und verprobt waren, entschied man sich für ein zweites Standbein: Durch den Vertrieb als Whitelabel-Solution können Mehrwerte für die ganze Branche geschaffen werden.

Eingesetzte Technologien und Methoden

  • Kubernetes
  • Docker
  • Helm
  • GitHub Actions
  • ArgoCD
  • SpringBoot
  • Java 17
  • PostgreSQL
  • Angular 15
  • monorepo
  • Domain-driven Design
  • Keycloak

Herausforderungen

Versicherungen online und direkt abzuschließen, gehört sowohl zum Standard als auch zu den größten Herausforderungen moderner Versicherer. Die Erwartungen von Kund:innenseite sind hoch: Man ist es gewohnt, alles mit wenigen Klicks zu kaufen, zu bestellen oder anzufordern. Policen, die sich digital abschließen lassen, haben einen klaren Wettbewerbsvorteil. Sachversicherer haben die Nase vorn, Lebensversicherer hinken oft hinterher. Der Grund ist meist die strenge Regulatorik, die hinter Individualversicherungen steckt. Ziel war es also, das erste Lebensversicherungsprodukt (inkl. Antrags- und Abschlussstrecke) schnell umzusetzen. Der Markteintritt wurde innerhalb eines halben Jahres realisiert.

Lösung

Entwickelt wurde nicht nur eine Insellösung, sondern ein neues System. Wir erfüllten die Vorgaben, weil wir stets das große Ganze im Blick behielten: Zusammen mit unserem Kunden schufen wir nicht nur die notwendigen Abschlussstrecken für verschiedene Versicherungsprodukte, sondern auch ein passendes Kundenportal. Wir setzten wichtige Backoffice-Anwendungen um und bündelten alles in einer Unternehmenswebsite. Am Ende entstand eine Whitelabel-Lösung der Abschlussstrecken, die auch von anderen Versicherern eingebunden werden kann.

Ergebnis

Bei der Frontendarchitektur entschieden wir uns für wiederverwendbare Komponenten. Ziel war es, einen Baukasten zu schaffen, mit dem sich schnell und einfach weitere Produkte realisieren lassen. Die Java-Backends dienten als Middleware: Sie verknüpfen die Frontends, das Bestandsführungssystem und weitere externe Dienste (Risikoprüfung, Website-Rating, Schnittstellen etc.) miteinander. Grundlage für den Erfolg bildet die agile Arbeitsweise: Entlang der SCRUM-Logik entwickelten wir zusammen mit unserem Kunden Stück für Stück das Produkt. In klaren Arbeitspaketen setzten wir Userstories um und erklärten unsere Ansätze in den Sprint-Reviews.

Über die Zusammenarbeit

End-to-End-Verantwortlichkeit, die sich auszahlt: Unser SCRUM-Team unterstützt bei der Ausarbeitung der Anforderungen, stimmt sich mit Partner:innen ab und hält den Technologiestack aktuell. Wir entwickeln die Produkte der Sparte „Lebensversicherung“ weiter und verbessern die IT-Infrastruktur.

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